Verkehrsverband Westfalen e.V.

Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur und funktionierende Verkehrssysteme sind eine unverzichtbare Voraussetzung für unsere Mobilität. Es ist unser Ansporn, die Weiterentwicklung der Verkehrswege in unserer Heimatregion zu unterstützen.
Wir sind stolz darauf, dass der Verkehrsverband sich zu einem anerkannten Ansprechpartner des Landes entwickelt hat.

Mobilität ist keine Selbstverständlichkeit

Leitbild

Es sind vor allem drei Besonderheiten, die den Verkehrsverband auszeichnen und auch den Rahmen für unser Handeln bildet:

Ausgewogene Meinungsbildung

Es ist bundesweit einmalig, dass ein regionaler Verband gleichzeitig die Interessen der Kommunen und die unterschiedlichen Interessen der Verkehrsträger bündelt, beispielsweise des Verbandes für Verkehrswirtschaft und Logistik NRW oder des ADAC für die Straße, des Zweckverbandes Ruhr-Lippe oder der DB AG für die Schiene, der Häfen Dortmund, Lünen und Hamm für die Wasserstraßen und nicht zuletzt des Dortmund Airport und des Flughafens Paderborn für den Luftverkehr. Auch die Wirtschaftskammern sind ausnahmslos Mitglied und bringen gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen ihre unterschiedlichen Betrachtungsweisen in den Verband ein.

Regionale Verankerung

Das Verbandsgebiet deckt sich mit dem Regierungsbezirk Arnsberg und umfasst damit sowohl den Ballungsraum des mittlernen und östlichen Ruhrgebietes als auch die überwiegend ländlich geprägten Regionen des Sauer- und Siegerlandes. Trotz der unterschiedlichen Strukturen gibt es eine enge Verflechtung der Wirtschaft, des Handels oder des Tourismus. Damit ergibt sich die Basis, gemeinsam für die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur einzutreten. Die internen Strukturen des Verkehrsverbandes stellen eine ausgewogene Berücksichtigung der Teilregionen innerhalb des Verbandes sicher.

Fachkundige Handlungsempfehlungen

Seine überregionale Anerkennung und Wahrnehmung verschafft sich der Verband durch seine wissenschaftlich fundierten Studien, die von den verantwortlichen Politikern in Land und Bund als gut ausgearbeitete Handreichungen für konkrete Verkehrsprobleme geschätzt werden. Es ist das Ziel, auch die große und abstrakte Verkehrspolitik sehr konkret und anschaulich auf unsere Region zu beziehen. So sind die Studien des Verbandes stets keine Wolkenschlösser, sondern handfeste Empfehlungen.

Steckbrief

Der Verkehrsverband Westfalen e. V. wurde 1974 als privatrechtlicher Verein gegründet, um den übergreifenden Gedankenaustausch zu Verkehrsthemen zu fördern. Der Mitgliederkreis setzt sich aus den Städten und Kreisen, den Handwerkskammern, den Industrie- und Handelskammern, Unternehmen, Verbänden und Mobilitätsanbietern zusammen. Aktuell sind es rund 90 Mitglieder.

Für den Gedankenaustausch organisiert der Verkehrsverband parlamentarische Abende oder Informationsveranstaltungen. Er führt eigene Projekte durch. Dazu gehören vor allem eigene wissenschaftliche Studien. Er bringt sich bei Expertenanhörungen Landes-, Bundes- und auf der EU-Ebene direkt in die politische Meinungsbildung ein.

Bisher ist der Verkehrsverband stolz auf:

  • 30 wissenschaftliche Studien
  • 40 Informations- und Diskussionsveranstaltungen, parlamentarische Abende
  • 25 Fachgespräche in Berlin, Düsseldorf und Brüssel
  • 15 Expertenanhörungen und Resolutionen

Das Gebiet des Verkehrsverbandes Westfalen e.V. umfasst eine Fläche von insgesamt 7.662 m2 und macht damit knapp ein Viertel der Gesamtfläche NRWs aus. Es entspricht dem Regierungsbezirk Arnsberg. Das Verbandsgebiet zeichnet sowohl topografisch, ökonomisch als auch infrastrukturell durch besonders heterogene Struktur aus. Insgesamt hat diese Region einen großen Anteil am Erfolg unseres ganzen Bundeslandes.




Grußwort des Verkehrsministers Michael Groschek zum 40. Jubiläum des Verkehrsverbands Westfalen e.V.

Michael GroschekGut hörbarer Vertreter seiner Region in vielen Verkehrsfragen und kompetenter Partner des Landes bei gemeinsamen Interessen - das ist der Verkehrsverband Westfalen e. V. im 40. Jahr seines Bestehens. In beiden Rollen habe ich die ihn tragenden Personen und Organisationen auch durch eigene Erfahrungen schätzen gelernt.

In dem zurzeit verkehrspolitisch wichtigsten Ziel stimmen wir ohnehin überein: Zahlreiche Autobahn- und Bahnbrücken sind marode, an entscheidenden Knotenpunkten verengen Flaschenhälse den Verkehrsfluss, Signal- und Leittechnik kommen vielerorts in die Jahre. Erhalt sowie sinnvolle Ergänzung der Verkehrsinfrastruktur gehören deshalb ganz nach oben auf die politische Agenda. Da sich Infrastruktur aber nun mal nicht von alleine repariert, brauchen wir endlich Klarheit darüber, wieviel Geld tatsächlich bereitgestellt wird und wie bzw. wohin es fließen muss. Dass Nordrhein-Westfalen dabei in den letzten Jahrzehnten zu kurz gekommen ist, sollte eigentlich allen sein, die mit offenen Augen unterwegs sind. Dies jedoch besonders anschaulich zu machen, die Bedeutung der Verkehrswege in Nordrhein-Westfalen für die wirtschaftliche Entwicklung in ganz Deutschland nachzuweisen und begründet Abhilfe einzufordern - statt nur zu klagen - war und ist eine besondere Herausforderung. Genau das aber ist uns gemeinsam in Berlin mit dem Parlamentarischen Abend zu den Konsequenzen einer unterfinanzierten Verkehrsinfrastruktur für Straße, Schiene und den kommunalen ÖPNV nachdrücklich gelungen. „Wenn NRW zum Nadelöhr für Deutschland wird“ hat es auf den Punkt gebracht. Eine wesentliche wissenschaftliche Grundlage lieferte der Verkehrsverband Westfalen e. V. mit der Studie des Instituts für Verkehrswissenschaft Münster „Fahrplan 2025 für das Schienennetz in NRW – Korridorbetrachtung und Engpassanalyse“. Die erste Resonanz war enorm, die langfristige Wirkung bleibt ein Stück harte Arbeit.

Auch als Vordenker und Sprachrohr der Interessen seiner Region hat der Verkehrsverband Westfalen e. V. in 40 Jahren hohe Wertschätzung erlangt. Er grenzt nicht ab, sondern greift vielmehr die vielfältigen wirtschaftlichen und verkehrlichen Verknüpfungen des östlichen Ruhrgebiets mit seinem westfälischen Umland ganz gezielt auf. Damit ist die Verführung zur gedanklichen Kleinstaaterei längst der Erkenntnis überregionaler Verknüpfungen gewichen. Natürlich spielen in der Diskussion immer mal wieder Projekte eine Rolle, denen der Westfälische Verkehrsverband e. V. eine höhere Priorität beimisst als das Land; ausschließliche Harmonie würde auch ermüden. Jedoch treten die Schlüsselaufgaben, wie der Rhein-Ruhr-Express, die Suche nach alternativen Güterkorridoren und eben das gemeinsame Eintreten für den Erhalt und einen sinnvollen Ausbau von Straße und Schiene ganz eindeutig in den Vordergrund.

Lassen Sie uns auf dieser Basis erfolgreich weiterarbeiten, gemeinsam unser Land reparieren und weiter verbessern. 40 Jahre sind kein Grund zum Ausruhen, sondern ein guter Vorlauf, um immer wieder die Ärmel aufzukrempeln!

Herzlichen Glückwunsch zum 40. Jubiläum!

Ihr Michael Groschek

Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Förderung der Verkehrsinteressen

im westfälischen Ruhrgebiet

sowie im südwestfälischen Wirtschaftsraum

Luftverkehr

Das Verbandsgebiet ist über zwei internationale Verkehrsflughäfen und mehrere Verkehrslandeplätze gut angebunden. Der Dortmund Airport und der Flughafen Paderborn/Lippstadt sind Mitglied des Verkehrsverbandes.

Hafenverkehr

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Straßenverkehr

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Schienenverkehr

Ein weitverzweigtes Schienennetz der Deutschen Bahn AG und einiger privater Eisenbahnen durchzieht das Verbandsgebiet. 7 ICE-Linien bedienen die Fernverkehrsnachfrage.

Der Verkehrsverband Westfalen e. V. wurde 1974

als privatrechtlicher Verein gegründet,

um den übergreifenden Gedankenaustausch

zu Verkehrsthemen zu fördern

Aktuelles vom Verkehrsverband Westfalen e.V.

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Kontaktdaten

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Märkische Str. 120
44141 Dortmund
Tel.: +49 (0)231 5417-254